Juni 2026So  19:30
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sonic space basel

4. Schlusskonzert

Musik Akademie Basel | Paul Sacher Saal

Giuseppe Franza (*1995)

Still life and other tender failed spells für Ensemble (2026, UA)

sonic space basel alumni ensemble

 

Isabelle Meraner, Flöte

Alexander Prill, Saxophon

Antonio Marín, Posaune

Alexandre Silva, Schlagzeug

Miriam Paschetta, Harfe

Chris Moy, E-Gitarre

María Muñoz, Violine

Clara Dietze, Violoncello

Uli Fussenegger, Einstudierung

 

«Sein Vater hat das Gesicht eines Löwen und seine Mutter das Gesicht einer Ameise. Wenn also der Ameisenlöwe geboren wird, vereinen sich in ihm zwei Naturen: zur Hälfte die des Vaters und zur Hälfte die der Mutter. Aufgrund der Natur seiner Mutter kann er kein Fleisch essen, aufgrund der Natur seines Vaters kann er keine Hülsenfrüchte (Samen, Getreide, Ge-müse) essen. Und so stirbt er, weil er nichts zu essen findet.»

Diese Beschreibung eines komplexen, widersprüchlichen Fabelwesens aus dem mo-ralischen Bestiarium „Physiologus“ aus dem 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr. diente als Inspirati-on für die Schaffung des zentralen Klangma-terials in diesem Werk, das sich um zwei un-terschiedliche Klangqualitäten dreht: ein Brüllen und ein Knistern.

Die potenzielle Interaktion zwischen die-sen beiden Klängen bietet ausreichende Ori-entierung für die Schaffung imaginärer und emotionaler Klangräume, die diese beiden Gegensätze und die daraus entstehende kon-fliktreiche Beziehung aufnehmen können.

In diesem Zusammenhang zwingt uns ein le-bender Organismus – einer, der sich bewegt, kommuniziert und atmet, im Einklang mit sei-ner Umgebung – dazu, ihn ausschließlich durch die Klänge wahrzunehmen, die er her-vorruft.

 

Camilo Bornstein (*1989)

La persistencia del puntero für Ensemble (2026, UA)

sonic space basel alumni ensemble

 

Isabelle Meraner, Flöte

Alexander Prill, Saxophon

Antonio Marín, Posaune

Alexandre Silva, Schlagzeug

Miriam Paschetta, Harfe

Chris Moy, Gitarre

María Muñoz, Violine

Clara Dietze, Violoncello

Uli Fussenegger, Einstudierung

 

Die Beständigkeit des Zeigers

«Die mythische Zeit ruht wie ein Bild. Die ge-schichtliche Zeit hat dagegen die Form einer Linie, die auf ein Ziel zuläuft oder zurast.[…]

Sowohl die mythische als auch die ge-schichtliche Zeit besitzen eine narrative Spannung. Eine besondere Verkettung von Ereignissen gestaltet die Zeit. Die Erzählung läßt die Zeit duften.»Text: Byung-Chul Han «Duft der Zeit»

 

Preisverleihung Eduard Brunner Kompositionspreis

 

Pause

 

Cyrill Jauslin (*1998)

Focal Length

Cyrill Jauslin,Solo-Performance mit Live-Elektronik

 

Die Komposition untersucht die Verkörperung von Klang und dessen Auftreten als Objekt im akustischen Raum. Mit Gitarren- und Bassverstärkern werden Klänge, die zwischen sensiblen Geräuschkulissen und massiven Klangsäulen wandern, in den Raum projiziert und laden das Publikum ein, in das Stück einzutauchen. Durch die sich verändernden Perspektiven der Soundscape verschiebt sich die Wahrnehmung zwischen rhythmischen Schwebungen, mechanische Klangquellen und spannungsgeladenen Drones. 

 

Open Creation

plurison

 

Vahdet Boydak, E-Gitarre

Ruhama Carmel, Flöten

Isaac Dubow, Trompete

Timm Kornelius, Fagott

Miguel Manríquez, Schlagzeug

Noah Rosen, Schlagzeug

Stefan Preyer, Bass

 

Bastien David (*1990)
Pièce pour piano et 60 doigts (2021)
Ensemble zone expérimentale basel

Florian Grand, Klavier

Alexandre Tavares, Klavier

Brecht Valckenaers, Klavier

Yu-Yun Peng, Schlagzeug

Yi-Zhen Tsai, Schlagzeug

Dániel Láposi, Schlagzeug

Sarah Maria Sun, Einstudierung

 

Links:

Sonic Space Basel - Deutsch

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Schlusskonzert sonic space basel - Musik-Akademie Basel